Dezentrale Kulturarbeit Reinickendorf

 
 

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Brückenschlag- Künstler des Atelierhauses Nonnendamm 17

veränderte Ausstellungsdauer: bis zum 16. August 2019

07.06.2019 bis 16.08.2019


Das Atelierhaus Nonnendamm 17 befindet sich auf der Charlottenburger Schleuseninsel.
Durch die lokale Abgeschiedenheit mitten im urbanen Raum bietet der fünfstöckige Klinkerbau einen idealen Ort für künstlerisches Schaffen. Bereits seit Ende der 1960er Jahre nutzen Künstler das Gebäude als Atelierhaus. 2001 wurden die Räumlichkeiten saniert und neue Ateliers im Erd- und Dachgeschoss eingerichtet.

Die Ausstellung in der Rathaus-Galerie Reinickendorf gibt Einblicke in das vielfältige  Kunstschaffen im Atelierhaus Nonnendamm 17 und wirft ein Schlaglicht auf das kreative Schöpfungspotenzial der vorgestellten Positionen. Gezeigt werden Arbeiten von folgenden 16 Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur präsentiert: Christiane Conrad, Marta Djourina, Ulrike Flaig, Elfi E. Fröhlich, Tina Heuter, Sylvia Janowski, Hartwig Klappert, Anja Knecht, Ralf Lücke, Annette Polzer, Hermann Reimer, Joachim Rissmann, Susanne Runge, Linda Scheckel, Gabriele Schlesselmann und Caroline Weihrauch.
 
Mit monochromen Farbschichten formt Christiane Conrad Erhöhungen und Unregelmäßigkeiten, die an Landschaften erinnern. Die Fotografin Marta Djourina lässt farbintensive Unikate durch Lichteinwirkung entstehen. In den Arbeiten von Ulrike Flaig werden medienübergreifend inhaltliche Schwerpunkte zu Zeit und Rhythmus beleuchtet. Elfi Fröhlich verwendet Bildzitate und lässt sie zu einer humorvollen Bildaussage verschmelzen. Die Skulpturen von Tina Heuter sind durch grobe Oberflächenbehandlung der Materialien gekennzeichnet und transportieren Stimmungen und Gefühle. Mit dem Begriff der Leere setzt sich Sylvia Janowski mittels zeichnerischer Reduktion auseinander. Der Fotograf Hartwig Klappert verbindet seine ästhetische Arbeitsweise mit Kritik an dem gesellschaftlichen Umgang mit unserer Umwelt. Anja Knecht arbeitet mit Wahrnehmungsräumen, in denen sie Schwebezustände thematisiert. Eine alltagssarkastische Kontextualisierung entsteht in den collageartigen Skulpturen und Zeichnungen von Ralf Lücke. In ihren zarten und malerischen Fotografien greift Annette Polzer ästhetische Grundfragen von Licht und Schatten auf. Gemalte Interieurs mit Figuren werden von Hermann Reimer aufgebrochen und mit der Umgebung in einem neuen Sinnzusammenhang gebracht. Im Sinne von „memento mori“ hält der Fotograf Joachim Rissmann die Vergänglichkeit dokumentarisch fest. Rhythmisch-zart aber auch dynamisch-schwungvoll durchziehen Linien und Flächen die Aquarellarbeiten von Susanne Runge. Die abstrakten Papierarbeiten von Linda Scheckel sind durch Impulsivität und Spontaneität gezeichnet. Gabriele Schlesselmann beschäftigt sich in ihren Serien mit Fragen zur Identität und Räumlichkeit. In opulenter Malweise wird das Leben und dessen Lustbarkeit von Caroline Weihrauch auf Leinwand zelebriert.

Die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler sind vom 07. Juni bis 16. August 2019 in der Rathaus-Galerie, Eichborndamm 215, 13437 Berlin zu sehen.

Der Eintritt ist frei.
Tel.: 030/404 40 62, www.kunstamt-reinickendorf-rathausgalerie.de
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Fachbereich Kunst und Geschichte | Abteilung Bauen, Bildung und Kultur
Alt-Hermsdorf 35 | 13467 Berlin, Telefon: 030 - 404 40 62